Museum Markt Kösching

Archäologie und Volkskunde

Unser Museum

Das Museum soll einen umfassenden Einblick in die Geschichte in und um Kösching bieten, der gleichzeitig für alle Besucher eine interessante Zeitreise vom Neandertaler zu den Bajuwaren im Erdgeschoss darstellt und im Obergeschoss Volkskundliches mit Beiträgen und Exponaten zur Marktgeschichte, Landwirtschaft und zum Handwerk vermittelt.

Im Erdgeschoss des Museums werden die Entwicklung der neolithischen Kulturen in der Gemeindeflur von Kösching, die vor- und frühgeschichtlichen Grab- und Siedlungsfunde und schwerpunktmäßig die römische Kaiserzeit mit dem Kastell Germanicum/Kösching dargestellt. Abschließend sind Funde aus den Reihengräbem der Merowingerzeit zu sehen.

Im Obergeschoss werden zur Marktgeschichte die ältesten Urkunden, das Ringknaufschwert und das Salierschwert, die Mittelalterfunde und die Marktschreiberstube gezeigt. Das Handwerk ist mit dem Zunftwesen der Bäcker und Schneider, den Brauereien und einer Schmiedewerkstatt vertreten. In der Landwirtschaft werden Arbeitsgeräte wie Stockpflug, Sicheln und Sensen und die Getreideverarbeitung (Mühlen) dargestellt.

Im Flur sind die Eingemeindungen Kasing und Bettbrunn Thema, denn Bettbrunn ist die älteste und berühmteste Hostienwallfahrt Bayerns.

Im kleineren Raum des Obergeschosses werden die Köschinger Kirchen, die Sebastiani-Bruderschaft und die Volksfrömmigkeit gezeigt. 

Im ehemaligen Klostergarten wurde 2010 der Römergarten eröffnet. Hier sind Rekonstruktionen römischer Inschriftensteine in Orginalgröße ausgestellt.

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Museumswebsite gefördert durch:

Landesstelle für die nichtstaatlichen Mussen in Bayern
Bayerische Sparkassenstiftung