Museum Markt Kösching

Archäologie und Volkskunde

Herzlich willkommen

Das Museum soll einen umfassenden Einblick in die Geschichte in und um Kösching bieten, der gleichzeitig für alle Besucher eine interessante Zeitreise vom Neandertaler zu den Bajuwaren im Erdgeschoss darstellt und im Obergeschoss Volkskundliches mit Beiträgen und Exponaten zur Marktgeschichte, Landwirtschaft und zum Handwerk vermittelt.

Im Erdgeschoss des Museums werden die Entwicklung der neolithischen Kulturen in der Gemeindeflur von Kösching, die vor- und frühgeschichtlichen Grab- und Siedlungsfunde  und schwerpunktmäßig die römische Kaiserzeit mit dem Kastell Germanicum/Kösching dargestellt. Abschließend sind Funde aus den Reihengräbem der Merowingerzeit zu sehen.

Im Obergeschoss werden zur Marktgeschichte die ältesten Urkunden, ein Salier-Schwert, Mittelalterfunde und eine Marktschreiberstube gezeigt.

Das Handwerk ist mit dem Zunftwesen der Bäcker, Schneider, den Brauereien und einer Schmiedewerkstatt vertreten. Im Zuge der Umgestaltung wird hier demnächst der älteste bayerische (der Welt?) Holzbierfassboden gezeigt

In der Landwirtschaft werden Arbeitsgeräte wie Stockpflug, Sicheln und Sensen und die Getreideverarbeitung (Mühlen) dargestellt.

Neu installiert sind die Eingemeindungen Kasing und Bettbrunn. Bettbrunn ist die älteste und berühmteste Hostienwallfahrt Bayerns. Die Ausstellung zeigt auch das Wirken zweier gebürtiger Bettbrunner: den Kirchenmusiker Theodor Grünberger und den Forstbeamten Georg von Grünberger. Georg von Grünberger ist der Verfasser des 1788 erschienenem ersten Lehrbuchs für die "pfalzbaierischen Förster".

Der Flurbereich im Obergeschoß gibt einen Überblick über die Köschinger Schul- und Krankenhausgeschichte

Ein weiterer Raum im Obergeschoß ist der Volksfrömmigkeit gewidmet.

Im ehemaligen Klostergarten wurde 2010 der Römergarten eröffnet. Hier sind Rekonstruktionen verlorengegangener römischer Inschriftensteine in Orginalgröße ausgestellt

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